Um die Talsperre Klingenberg

Wanderbeschreibung

Der
 
Wanderwichtel  fährt und geht        ab Frauenstein 

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Um die Talsperre Klingenberg"


 

Wanderbeschreibung „Um die Talsperre Klingenberg“ 
 
Unzählige Besucher zieht es Jahr für Jahr in das Tal der Wilden Weißeritz, um die reine Luft und eine Natur zu genießen, die von Menschen nicht entstellt, sondern gestaltet und glücklich bereichert wurde. Vor allem die Wanderfreunde genießen die unberührte Natur rings um die Trinkwassertalsperre Klingenberg.
Das Einzugsgebiet der 1909-1914 erbauten Talsperre ist 91,8 m2 groß. Der Boden des Klingenberger Stausees war einst ein breites Wiesental. Die Länge der wuchtigen Sperrmauer beträgt an der Talsohle 76 m, an der Krone 310 m, ihre größte Höhe (bis zur Mauerkrone) 32 m. Der 3,5 km lange Stausee fasst 16,4 Millionen m3 Wasser. Seine Oberfläche ist 1,12 km2 groß, die größte Wassertiefe in Mauernähe beträgt 29 m.

So sieht die gefüllte Talsperre aus:
 
Zeitaufwand: 3-4 Stunden ohne Pausen
Streckenlänge: 12- 15 km
.

Wir treffen uns nach Anmeldung im Fremdenverkehrsamt auf dem Parkplatz vor dem Rathaus von Frauenstein zur abgestimmten Zeit.
Wir benötigen für 5 Stunden Proviant im Rucksack, Wanderschuhe mit Profilsohle und einen oder mehrere PKW. Nützlich kann heute ein gutes Fernglas sein. Regensachen, einen wärmenden Pullover o.ä, und Sonnenschutz sollte ein Wanderer immer mit sich führen.
 
Die Talsperre war bis ca. 2013 leer, da sie rekonstruiert werden musste. Wir sehen die Wasseroberfläche eingenettet in die Auenlandschaft. Wenn wir Sonne haben und dazu die Laubfärbung eingesetzt hat, bleibt die Tour in besonders schöner Erinnerung.
Aber auch zu anderen Jahreszeiten, auch im Winter, bietet sich diese Wanderung an.
 
Fehlende Ausrüstungsgegenstände gibt es im „Wandereck“ am Markplatz zu kaufen.
 
Der erste PKW nimmt den Wanderführer mit, alle anderen folgen in möglichst ausgelasteten PKWs – an der Talsperre ist wenig Parkraum, ein Parkplatz ist derzeit nicht vorhanden.
Wir fahren über Friedersdorf, Pretzschendorf und die „Mittelgebirgische Straße“ zum Forsthaus an der Vorsperre. Dort suchen wir nach 13 Kilometern und 20 Minuten Fahrzeit einen Abstellplatz für die PKWs.
 
Wir überschreiten den Zulauf zur Talsperre, die „Wilde Weißeritz“, und gehen nach links an einer Schranke vorbei, die den Weg absperrt. Hier beginnt die markierte Strecke.
Nach 20 Minuten erreichen wir die Vorsperre. Hier beginnt der Rundweg, der 11 km lang ist, wenn die Talsperrenmauer direkt überquert wird. Da wir nicht über die Mauer laufen, werden es 12 km sein.
 
     
 
Nach weiteren 30 Minuten erreichen wir den „Dorotheenfelsen“. Hier soll sich die schöne Dorothee, die Tochter des Müllers der gegenüberliegenden Holzmühle mit ihrem Liebsten getroffen haben.
 
     
  
10 Minuten später stehen wir an der anderen Seite der Staumauer. Hier liegt die „Waldschänke“.
Ruhetag ist Dienstag ab November auch Mittwoch
Es gibt auch Kaffee und Kuchen.
Tel.:035202-50215
Bald darauf machen wir eine 20-minütige Pause an einer schönen Aussichtsstelle, um uns zu stärken. Wir gehen weiter und müssen ins Tal absteigen, den Flußablauf überqueren und auf der anderen Flußseite wieder emporsteigen.
Nach 45 Minuten Umweg erreichen wir wieder die Staumauer, auf der anderen Seite des Flusses. Hier haben wir die nächste Gaststätte mit Biergarten: „Lindenhof“. Sie hat Montag Ruhetag und ist unter 035202-50211 zu erreichen.

     
 
Wir kommen an einem alten Wehrmachtsbunker vorbei und gelangen ohne gute Markierung an vielen Quertälern entlang und uns immer in Wassernähe, oder den jetzt trocken liegenden Teilen, bis zur Standort der ehemaligen Klemms Mühle - Zaßprich. 20 Minuten sind vergangen, nachdem wir die Staumauer hinter uns gelassen haben.
Hier sollte man nicht nach rechts in Richtung Pretzschendorf gehen. Man müßte dort den Weg übers freie Feld suchen und dann wieder absteigen. Man käme aber wieder auf den Weg, der von „Zaßprich“ nach links geht und etwas beschwerlich in Ufernähe verläuft.

  Nach 35 Minuten erreichen wir einen Gedenkstein.
  Hier ist am 12. Januar 1910 der Gutsbesitzer Pellmann bei Holzfällarbeiten tödlich verunglückt.
 
 Nach 20 Minuten erreichen wir wieder die Vorsperre. Wenn die Bauarbeiten  endgültig beendet sind,  gibt es evtl. einen Rückweg direkt zum Forsthaus.
 Wir überqueren jedoch die Vorsperre und gegen den Weg wie zu Beginn zum  PKW zurück.
 
  
 




Aber auch zu anderen Jahreszeiten hat diese Wanderung ihre Reize:
2009 an den Grundmauern der Holzmühle
 
Die Rückfahrt gestalten wir anders als die Hinfahrt. Wir fahren nicht Richtung Freiberg-Pretzschendorf sondern Frauenstein-Röthenbach. In Röthenbach können wir sowohl direkt über Hartmannsdorf oder über Friedersdorf nach Frauenstein fahren. Auf beiden Varianten haben wir eine schöne Aussicht auf Frauenstein und das Erzgebirge.

http://frauenstein-erzgebirge.de/fileadmin/user_upload/Tourismus/Wandertouren/QR_Code_Links/Talsperre_Klingenberg.pdf


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