Skiwanderung Rehefeld-Altenberg

Skiwanderung Rehefeld – Kahleberg - Altenberg

 
Übersicht:                          Streckenlänge (km)    Zeit (h)
Einstieg in Neurehefeld:               28,0                    4:30
Einstieg in Rehefeld:                    18,0                     3:30
Zeiten sind reine Skiwanderzeiten
 
   

Wir treffen uns nach Anmeldung im Fremdenverkehrsamt auf dem Parkplatz vor dem Rathaus von Frauenstein zur abgestimmten Zeit (9:15 Uhr).
Wir benötigen für 5 Stunden Proviant und mindestens 500 ml heißen Tee oder ähnliches im Rucksack, Langlaufskiausstattung und die entsprechende Bekleidung und einen oder mehrere PKW. Nützlich kann heute ein gutes Fernglas sein. Einen wärmenden Pullover o.ä, und Sonnenschutz sollte ein Wanderer immer mit sich führen.
 
Fehlende Ausrüstungsgegenstände gibt es im „Wandereck“ am Markplatz zu kaufen.
 
Der Grenzkamm zeigt kaum noch sichtbare Spuren der Umweltsünden der letzten Jahrzehnte.
Die Wälder haben sich erholt bzw. sind aufgeforstet worden. Wenn wir Sonne haben und dazu der Wind schwach weht, bleibt die Tour in besonders schöner Erinnerung.
Aber auch zu anderen Jahreszeiten bietet sich diese Wanderung an.
Der erste PKW nimmt den Wanderführer mit, alle anderen folgen in möglichst ausgelasteten PKWs – es ist wenig Parkraum vorhanden, unser Parkplatz kostet im Winter 2011 pro PKW 4€, unabhängig, wie viele Personen aussteigen. Wir fahren über Hermsdorf bis zum Waldparkplatz (Große Tour) in Richtung tschechischer Grenze.
Dort parken wir nach 15 Kilometern und 20 Minuten Fahrzeit die PKWs.

Die Große Tour beginnt am Wanderparkplatz an der Staatsstraße S184 zwischen Neuhermsdorf und Moldava, vor Neurehefeld „Hemmschuh“
Diese S184 ist die Alte Freiberg-Teplitzer Poststraße und gehört zu den Erzgebirgspässen. Sie war eine Verkehrsverbindung von der Bergstadt Freiberg über den Kamm des Osterzgebirges in den nordböhmischen Kur- und Badeort Teplitz.
Die kleine Ansiedlung Neurehefeld liegt in einer Höhe von 780 - 800m ü. dem Meeresspiegel, an der Grenze zu Böhmen/Tschechische Republik.

Vom Parkplatz fahren wir mit den Ski in Richtung Süden, wo wir nach 500 Metern auf die Osterzgebirgsloipe von Holzhau nach Altenberg treffen. Wir fahren nach links, dem alten Bahndamm von Freiberg nach Modawa folgend. Kurz vor der Straßenüberquerung der Bahnlinie, führt die Loipe nach links, wir überqueren die Staatsstraße. Wir fahren nicht zum Hemmschuh 846 m hoch, sondern rechts am Berg vorbei ins Tal und erreichen Rehefeld-Zaunhaus.
Wir stoßen hier auf  die „Kleine Tour“.
 
Der bekannte osterzgebirgische Wintersportort Rehefeld-Zaunhaus hat 188 Einwohner. Das Dorf liegt romantisch eingebettet im Tal der Wilden Weißeritz. Es zählt zu den kältesten Hochtälern im Erzgebirge.
 
Die Kleine Tour  beginnt in Rehefeld am Parkplatz am Garagenkomplex (Ortsausgang). - Teichweg- vorbei am schwarzen Teich- weiter bis zur nächsten großen Wegkreuzung mit Schutzhütte - dann nach rechts abbiegen und der weiteren Ausschilderung zum Kahleberg folgen
Der Anstieg zum Kahleberg ist relativ gering, denn der Ort Rehefeld-Zaunhaus liegt schon 750 m hoch. Für diesen Aufstieg werden wir auf dem Berg mit einer herrlichen Aussicht, bei schönem Wetter bis nach Dresden belohnt.
Der Kahleberg ist der höchste Osterzgebirgsberg mit 905 Metern. Die Kahlebergbaude lädt im Sommer wie im Winter zu einem kleinen Imbiss ein. Auch der Kräuterlikör "Altenberger" schmeckt dort oben auf dem Berg besonders gut
.

    
 
Wir fahren über Schneise 30 bis Zinnwald-Georgenfeld (Einkehr im Hotel Lugstein möglich).
Dabei können wir einen Ausflug ins Biathlon-Stadion machen, wenn kein Training ist. Es geht etwas bergab und natürlich später wieder bergauf. Wir fahren weiter bis zum Lugstein oder den Lugsteinen. Sie sehen auch im Winter gut aus, da fast nie die gesamte Kuppe zugeschneit ist, Basalt und Wind sorgen dafür. Dann geht es weiter in Richtung Hochmoor und auf dem Kreuzweg Richtung Rehefeld zurück.
Bei schlechter Sicht oder stärkerem Wind bietet sich die Möglichkeit in 1,5 Stunden den gleichen Weg wie beim Anstieg, zurück bis Schutzhütte - dann nach rechts weiter auf dem Gabelweg bis zur nächsten linken Wegabbiegung - auf dem Heuweg fahren sie dann bis Rehefeld. Es ist aber immer einmal möglich, dass nicht alle Loipen gespurt sind, einmal wegen dem Wetter, ein anderes Mal wegen Wind- oder Schneebruch. Dann geht es den gleichen Weg wie am Morgen schon gefahren, zurück.
 Die Sonne steht am Nachmittag tief und läßt den Schnee und die Fichten leuchten.
 
 
Wer die Stadt Altenberg erreichen möchte, der sollte noch mindestens 2 Kilometer in 30 Minuten einplanen in einfacher Strecke. Mehr Zeit sollte man nicht einplanen, denn im Winter wird es schon 17 Uhr dunkel.
Bergwerksbesuche sollten allerdings gesondert durchgeführt werden.
 
Ohne zu hasten sind wir 14:30 Uhr am Parkplatz.
Auf dem Heimweg können wir in einer Gaststätte einkehren oder auch warten bis Frauenstein erreicht ist. Im Cafe Schmieder oder im Cafe Lehmann kann man immer gut und günstig leckeren Kuchen kosten und alle Varianten von Kaffee genießen.

  Wer die Parkplatzkosten einsparen möchte oder die Skiwanderung verlängern möchte, kann dies
  tun. 
  Dabei biegt man im Ort Neuhermsdorf rechts ab und versucht am Sporthotel
  http://www.saechsische-schweiz-touristik.de/swf/historisches.html einen Parkplatz zu finden.
  Hier lässt es sich auch nach der Tour hervorragend essen.

  Die Tour verlängert sich dabei um insgesamt 5 km, also zwischen 20 und 30 Minuten.

  Wer immer noch nicht genug hat, kann beim Rückweg vom Kahleberg nach Schellerhau fahren.
  Die Loipe dorthin ist meist gut gespurt, aber nicht 100%-ig ausgeschildert. Man sollte aber
  beim Rückweg  unbedingt nur den Schildern nach Rehefeld folgen, also fast identisch zurück.
  Man gelangt sehr schnell in andere Rundwege, die zur Benutzung verführen.
  Unmarkiert weiterzufahren, um Rehefeld auf einer anderen Spur zu erreichen, wird
  sehr zeit- und kraftaufwendig und trübt den sonst sehr angenehmen Tag.

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