Skiwanderung Burkersdorf-Talsperre

Skiwanderbeschreibung Frauenstein-Burkersdorf-Talsperre Lichtenberg-Dittersbach
 
Übersicht:                          Streckenlänge (km)    Zeit (h)
Einstieg in Frauenstein:               18,0                       4:00
Entspricht der hier beschriebenen Route.
Zeiten sind reine Skiwanderzeiten
 
Wir treffen uns nach Anmeldung im Fremdenverkehrsamt auf dem Parkplatz vor dem Rathaus von Frauenstein zur abgestimmten Zeit.
Wir benötigen für 5 Stunden Proviant und mindestens 500 ml heißen Tee oder ähnliches im Rucksack, Langlaufskiausstattung und die entsprechende Bekleidung und keinen PKW. Nützlich kann heute ein gutes Fernglas sein. Einen wärmenden Pullover o. ä, und Sonnenschutz sollte ein Wanderer immer mit sich führen.
 
Fehlende Ausrüstungsgegenstände gibt es im „Wandereck“ am Markplatz zu kaufen.
 
Wir verlassen die Innenstadt und gehen zur Walkmühlenstrasse, Abzweig Kohlstattweg. Dort ist der Loipeneinstieg für mehrere Strecken. Vor der Feldscheune laufen wir rechts am Rand der Bebauung entlang oder der gespurten Loipe. Hinter dem „Penny-Markt“ überqueren wir die S184 und nehmen die Richtung auf den Burkersdorfer Weg. Wir überqueren hier die ehemalige Kleinbahnstrecke und fahren parallel dazu bis zum Pfarrwald am Turmberg (623 m) vor Burkersdorf. Hier nehmen wir den Hohlweg, wo früher der Bahndamm entlang geführt wurde. Hier sollte man sich nach Rehwild umsehen, sehr oft hat man die Gelegenheit nicht. Wenn wir den Wald verlassen haben, bleiben wir auf dem ehemaligen Bahndamm, der mit Bäumen gut markiert ist. Ist die Loipe gespurt kommen wir so schnell zum Ortseingang von Burkersdorf.
Für abkürzende Benutzer besteht hier die Möglichkeit 2 Stunden einzusparen. Sie sollten dann in den Ort hineinfahren, können die „Postschänke“, den Bäcker oder den „Zum Krebs“ besuchen indem sie der Dorfstraße bergauf gehen und an der S184 wieder auf den Skiweg treffen, der aber bestenfalls „wild“ gespurt ist. Hier kann sich der Skiwanderer entscheiden, am Ortsrand zu Tale zu fahren bis an die Talsperre, dort kommt man auf einen Punkt, der bei der größeren Tour beschrieben wird, oder etwas weiter nach rechts, Richtung Burgberg ( und Talsperre. Letztere Route trifft am Waldesrand auf die größere Tour.
Bei der größeren Tour fahren wir nicht in den Ort hinein, sondern fahren den ehemaligen Bahndamm noch etwa 2 km weiter gen Oberbobritzsch. Weiter rechts liegt das Holzbachtal. Das dürfen wir aber nicht erreichen, falsche Richtung. Wenn wir an einem Wanderrastpunkt angelangt sind, verlassen wir den Bahndamm nach links und damit auch die evtl. maschinell gespurte Loipe.
Wir benutzen die evtl. vorhandene „wilde“ Spur oder spuren selbst in Richtung Dorf, also ins Tal. Wir durchqueren ein kleineres Gehöft im Tal und erreichen die Dorfstraße und eine kleine Brücke über den Dorfbach. Links ist ein „Beerhübelweg“ ausgezeichnet. An diesen Gehöften vorbei spuren wir uns selbst einen Weg auf die Höhe, genau nach Westen! Als Orientierungspunkt dient hier die höchste Stelle (524 m) mit etwas Bewaldung. Links davon sind die Gebäude der Schweinemastanlage zu erkennen. Der Duft ist bei ungünstiger Windrichtung sehr deutlich. Dort oben erreichen wir den Beerhübel und überqueren die S184. Dann ziehen wir uns eine Spur genau nach Süden, aber nicht ins Tal. Am besten, man behält die S184 gerade noch in Sichtweite. Hier sollte man sich nach Rehwild umsehen, sehr oft hat man hier das erfolgserlebnis. Wenn man das große Waldgebiet unterhalb des Burgberges (617 m) erreicht hat, fährt man am Waldrand entlang bis rechts eine Wanderausschilderung zur Talsperre hinweist. Dort geht es dann mäßig bergab. Wenn die Oberfläche der Talsperre (zugefroren oder auch frei) zu sehen ist, muss man sich für den weiteren Weg entscheiden. Fährt man nach rechts, verlängert sich die Strecke um 8 km. Wir kämen dann zur Staumauer und könnten diese umrunden. Am Ende kommt man auf die Ortsverbindungsstraße, die auch die „Normaltour“ erreicht.
Wir fahren aber nach links und bleiben immer auf flachen wegen in Sichtweite des Wassers – nicht weiter nach links bergauf fahren (nach Burkersdorf zurück). So erreichen wir die Ortsverbindungsstraße Burkersdorf-Dittersbach-Nassau am „Tempel“. Geradeaus geht im Sommer ein Wanderweg zur „Kempemühle“ und „Schillermühle“ nach Frauenstein. Den benutzen wir nicht. Wir gehen nach rechts über die Vorsperre, evtl. mit abgeschnallten Ski.
Dann haben wir wieder die Wahl. Links ginge es einer mäßigen Steigung folgend und sich dann rechts haltend nach Dittersbach, wo es sicherer ist, die Ski benutzen zu können. Wir aber gehen entlang der Straße weiter. Von rechts kommt dann der Skiwanderer, der sich für die Talsperrenumrundung entschieden hat. Nach weiteren 200 Metern erreichen wir Dittersbach und gleich darauf das Cafe „Hexenhäuschen“. Uwe Göhler uns sein Team lassen hier vom „himmlichen“ Kuchen kosten, aber auch einen herzhaften Imbiss können diejenigen Skifahrer erhalten, die sich dem Kuchengenuß nicht hingeben wollen.
Verlassen wir das Cafe wieder, so sehen wir gegenüber der Straße unseren weiteren Weg nach Frauenstein zurück. Nach 100 Metern können wir in die oft maschinell gespurte Loipe einsteigen und kommen so bis zur Pfarrbrück ins Tal. Wenn wir Pech haben, hat der Forst oder ein Ski-Doo einen Teil der Strecke zerfahren. Ist nicht maschinell gespurt, können wir evtl. auch übers Feld der Ski-Doo-Spur folgen. Das ist allemal besser als tief im Schnee einzusinken, trotz Ski und Stulpenschutz.
Nach der Pfarrbrücke geht links der Kohlstattweg ab. Wer noch Kraft und Zeit hat, kann im Tal bleiben und nach dem Erreichen der Pombachbrücke scharf nach links über den Lärchenweg und der Walkmühlenstraße unseren Ausgangspunkt erreichen.
Mehraufwand 1 km in 20 Minuten.
Wir steigen stark bergan, der evtl. maschinell gespurten Loipe folgend gen Frauenstein. An den „Sieben Buchen“ quert die 5- und 7-km Schleife unseren Weg. Auch hier könnten wir noch weitere 3-4 km anhängen und kämen dann an der Saydaer Str. bzw. dem „Diska-Markt“ an. Wenn die Zeit noch günstig ist, kann man am Diska auch ins Cafe Schmieder gehen.
 
Wir aber gehen weiter stark bergan. Dann wird die Steigung wieder schwächer, wir erreichen den Waldrand und kurz darauf schließt sich unsere Runde. Auch hier ist Rehwild oft zu sehen.
 

Wer diese Tour im 4 Stunden geschafft hat, „Gut“, mehr weniger benötigt hat, ist „Sehr gut“, wer mehr benötigt hat, hat viel für seine Gesundheit und Kondition getan.

Zu dieser Tour hatten wir wenig Sicht, deshalb auch keine Bilder, aber wir hatten Kontakt zu Rehen

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