Bergaurunde ab Freiberg


Wanderbeschreibung 
Der Wanderwichtel  geht                                                        
  
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Bergbaurunde ab Freiberg
Wir treffen uns 8:00 Uhr auf dem Marktplatz in Frauenstein und fahren gemeinsam nach Freiberg. Dort beginnt 8:30 Uhr unsere Wanderung. Sie ist mit 16-18 Kilometer und 5-6 Stunden Laufzeit geplant.
Wir starten am musealen Komplex „Abraham Schacht“.  
     
Das Gebäudeensemble ist noch vollständig erhalten, aber die Nebengebäude für Bergleute und Steiger werden wohl endgültig verfallen. Um die Hauptgebäude bemühen sich verschiede Eigentumsträger. Hier erfahren Sie einiges über den Bergbau.
 
Dann nehmen wir den Weg zur „Reichen Zeche“.
Vor der Halde gehen wir nicht nach rechts in den Fuchsmühlenweg hinein, das wäre eine weitere Bergbautour, "Roter Graben".
Wir laufen heute über die Halde der „Reichen“ Zeche, entlang der gut erhaltenen Bausubstanz und der modernen Lehrgebäuden der Technischen Universität „Bergakademie“ an der Nordseite der Halde wieder hinunter. 
Wir gehen zum Tuttendorfer Weg, diesen entlang und kommen zur Halde „Heilige Drei Könige“, auch „Herders Ruh“ genannt.  
Wir gehen nach Tuttendorf und überqueren die Staatsstraße nach Halsbrücke.
So erreichen wir die Altväterbrücke.
Hier gibt es Informationen zur Brücke und zum Kahnhebehaus. 
Bald erreichen wir die Reste dieser Schiffshebeanlage vom "Churprinzer Bergwerkskanal".
Weiter geht es entlang eines unscheinbaren Pfades bis zum „7. Lichtloch“ des Rothschönberger Stollns. Wer Glück hat, bekommt hier eine kleine Führung durch die Bergschmiede und das Förderhaus. 

       
Wir steigen über den Bergmannsweg ins Tal, sehen das Mundloch der "Halsbrücker Rösche" und den verlandeten Teil des Churprinzkanals. nachdem wir die Hütte Halsbrücke mit seinen bahnseitigen Erzrutschen und den baulichen Rest des berühmten Amalgamierwerkes passiert haben, überqueren wir die Staatsstraße und erreichen die „Erzwäsche“ der Grube "Oberes Neues Geschrei" aus dem Jahre 1850. So erreichen den „Roten Graben“ gleich neben dem Wasserteiler und gehen dort entlang.
Wir erreichen mehrere Mundlöcher und andere bergbauliche Relikte.
An der Unteren Ratsmühle erreichen wir Tuttendorf, danach Conradsdorf.

Dann kommt von rechts ein kleiner Graben aus dem Mundloch des „Königlichen Verträglichen Gesellschaftsstollns“. Hier beginnt der „Rote Graben“, der die Halsbrücker Schächte und Aufbereitungsanlagen mit Aufschlagwasser versorgte.
 
Wir gehen nicht einige Meter daneben dem Wegweiser zur Erzbahn nach (Tour "Roter Graben").
So erreichen wir auf gleicher Höhenlage Mittlere Ratsmühle.
Hier ist auch das „Untere Mundloch des Erzbahnstollns“. Wer Glück hat, kann die 67 Meter hineingehen, es liegt auf Privatland. An der Halsbacher Bogenbrücke halten wir uns rechts und gelangen so neben der Bundesstraße 173 zum Aufstieg über den Hammerberg und der ehemaligen Pferdeauspanne und Gaststätte "Hemmschuh" zur „Abrahamschacht“ zurück. 
 
       
 
Die bergbaulichen Erläuterungen erfolgten größtenteils während des Wanderns.
Diese Tour ist wegen der Lage des Weges im Schatten, auch bei hochsommerlichen Temperaturen möglich.
 
 
Glück Auf
 


 
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